Das Victory-Zeichen wird durch eine Handgeste geäußert, wobei der ausgestreckte Zeige- und Mittelfinger ein „V“ ergeben.
Die Übersetzung des Wortes „Victory“ aus dem Englischen ist eigentlich „Sieg“ und hat daher auch, besonders in den meisten westlichen Ländern, die Symbolisierung diesen Begriffes zur Bedeutung.
Man könnte die Wurzeln für diese Handgeste bei den englischen Bogenschützen im hundertjährigen Krieg suchen. Um einen Pfeil mit dem Langbogen abfeuern zu können sind der Zeige- und der Mittelfinger unerlässlich und wurden daher bei, in Gefangenschaft geratenen Bogenschützen manchmal abgetrennt. Wurden diese Finger vorgezeigt, so demonstrierte man den Feinden die völlige Einsatzbereitschaft.
Als, wenn auch doppeldeutiges Friedenssymbol wurde dieser Zweifingerzeig durch den britischen Premierminister Winston Churchill. Dieser benutzte die Geste als er den Angriff der Bomberflugzeuge auf Köln, Hamburg und Dresden für nicht sinnvoll erklärte. Die Haltung der Deutschen gegen die alliierten Kräfte wurde so eher verstärkt als eingedämmt.